„Ich glaube nicht, dass ein Investor verantwortlich ist für die Ethik, für die Verschmutzung oder das, was eine Firma verursacht, in die er investiert. Das ist nicht seine Aufgabe. Seine Aufgabe ist zu investieren und Geld für seine Klienten zu verdienen.“
Dr. Mark Moebius, Präsident Templeton Emerging Markets

„Diejenigen (Politiker), die wissen, was sie da anrichten, haben nur noch einen kurzen Karrierezeitraum im Blick – nach mir die Sintflut. Und dieses radikale Kurzzeitdenken, nicht mehr das Denken in längerfristigen Verantwortungskategorien, ist typisch für das gesamte Neoliberale Zeitalter. Im Neoliberalen Zeitalter ist alles verkürzt ... auf die aktuelle Erzielung einer höchstmöglichen Rendite, koste es was es wolle.“
Hermann Scheer, SPD- Bundestagsabgeordneter und Träger des alternativen Nobelpreises

„Es gab einen berühmten Ausspruch, dass die beste Zeit zu kaufen ist, wenn das Blut auf den Straßen klebt. Ich füge hinzu: Auch wenn es dein eigenes ist. Denn wenn es Krieg, Revolution, politische Probleme und Wirtschaftsprobleme gibt, dann fallen die Preise von Aktien und jene Leute, die an diesem Tiefpunkt kauften, haben jede Menge Geld gemacht.“
Dr. Mark Moebius, Präsident Templeton Emerging Markets

„Wenn wir keine Baumwolle mehr machen können, dann wird jeder Afrikaner nach Europa auswandern. Wir haben keine andere Wahl. Wir werden bei Euch einfallen, mit Sicherheit. Wenn wir auswandern, können sie ruhig 10 Meter hohe Mauern bauen. Wir werden trotzdem nach Europa kommen.“
Francis Cogolo, Leiter der halbstaatlichen Baumwollgesellschaft Sofi tex, Burkina Faso

„Alle Liberalen dieser Welt sind der Meinung, dass Grenzen offen sein sollten für Güter, für Geld und für Dienstleistungen. Schwieriger wird es bei Menschen. Da muss man sich überlegen, ob man nicht eine Art Eintrittspreis verlangen müsste, so wie man eben in einem Club auch Eintrittspreis verlangt.“
Gerhard Schwarz Leiter der Wirtschaftsredaktion NZZ

„Das erste Element bestand in einer Deregulierung der Finanzmärkte ... Der zweite Teil bestand in einer Liberalisierung der Handelsströme. In der Abschaffung von Handelsbarrieren, die sehr sorgfältig im Laufe vieler Jahrzehnte von Entwicklungsländern errichtet worden waren, um ihre eigenen wachsenden Industrien zu schützen. Das dritte Element bestand in einer völligen Abschaffung des Staates, um seine Interventionsmöglichkeiten zu reduzieren ... Und das vierte Element verlangte von den Staaten, ihre Industrien zu privatisieren. Dabei wurde mehr oder weniger sichergestellt, dass die Industrien unter ihrem Wert an fremde Kapitalanleger verkauft wurden. Dies sind die vier politischen Druckmittel, die vom Internationalen Währungsfond und der Weltbank angewandt werden und die Neoliberalismus genannt werden.“
John Christensen, Finanzökonom

„Auch heute sind die USA wieder ein bankrottes Land. Wir haben riesige Schulden, mehr als jemals ein anderes Land hatte. Wenn irgendeines der (Gläubiger-) Länder sein Geld in einer anderen Währung als Dollar fordern würde, dann wären wir in großen Schwierigkeiten. Aber jetzt wollen alle ihr Geld in Dollar, weil Erdöl so ein wichtiges Produkt ist und man es nur in Dollar kaufen kann. Saddam Hussein drohte, Erdöl auch gegen eine andere Währung zu verkaufen. Kurz bevor er gestürzt wurde ... Hätte er nachgegeben, würde er heute noch regieren. Wir würden ihm Flugzeuge und Panzer und sonst noch alles Mögliche verkaufen.“
John Perkins, Economic Hit Man

„Privatisierung kommt von privare, ein lateinisches Wort mit der Bedeutung ‚berauben‘. Wenn nun eine Privatisierung stattfi ndet, dann werden Gemeinschaftsgüter von privaten Interessenten aufgekauft – oder sogar verschenkt ... und das ist nichts anderes, als eine Beraubung der Gemeinschaft.“
Hermann Scheer, SPD- Bundestagsabgeordneter und Träger des alternativen Nobelpreises

„Spanien ist eines der Länder, wo die Immobilienblase sich in den letzten 5 Jahren am intensivsten entwickelt hat. Man kann von einer gewaltigen Verstädterung in einem Zement-Tsunami sprechen, der die Küste und die Inseln überrollt. ... Von der gesamten Küste ist der erste Kilometer des Küstenstreifens bereits zu 80 % verbaut.“
Ramon F. Duran, Universität Madrid
 
 
 
 
 
ATTAC
Attac ist eine internationale Bewegung, die sich für eine demokratische und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Attac zeigt Entwicklungen auf und bietet Alternativen. Denn: Globalisierung braucht Gestaltung!
BIORAMA
Magazin für nachhaltigen Lifestyle
GLOBALE VERANTWORTUNG – Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe
Interessensvertretung österreichischer NGOs, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind.
GELD UND ETHIK
Produktivität heißt in unserer Wirtschaftsgesellschaft, dass aus Geld mehr Geld wird. Unternehmen fusionieren, nicht maximal ertragreiche Geschäftsfelder werden abgestoßen. Unter dem Druck des shareholder value bleiben soziale und ökologische Belange in unserer Wirtschaft weitgehend ausgespart. Das Projekt Geld und Ethik beschäftigt sich mit Fragen des ethischen Handelns im Zusammenhang mit Geld. Vertragen sich Ethik und Wirtschaft überhaupt? Was kann ethisches Handeln in einer pluralistischen Gesellschaft konkret heißen?
FAIRTRADE - AB HEUTE KAUF ICH FAIR
Wir genießen was der Süden produziert: Kaffee, Kakao, Tee oder Bananen gehören wie selbstverständlich zu unserem Leben. Nicht ganz so selbstverständlich ist leider, dass die ProduzentInnen in den so genannten Entwicklungsländern auch von ihrer Arbeit leben können. Mit dem FAIRTRADE® Gütesiegel ausgezeichnete Produkte geben Ihnen die Sicherheit, dass Menschen in den Entwicklungsländern fair bezahlt und keine Kinder ausgebeutet werden. Und garantieren Ihnen die hohe Qualität naturnaher Landwirtschaft.
ÖKOSOZIALES FORUM
ÖKOSOZIALES FORUM Das Ökosoziale Forum ist die Plattform für Ökosoziale Marktwirtschaft in Österreich und Europa. Unser Ziel ist die Realisierung einer leistungsfähigen, aber sozial und ökologisch ausgewogenen und nachhaltigen Wirtschaft. Als unabhängige Plattform vereinigen wir seit den 1990er Jahren Persönlichkeiten, Institutionen und Organisationen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Wir setzen uns für eine intakte Umwelt und soziale Lebensqualität als wesentlichen Teil des Wohlstands ein.
SÜDWIND
Südwind setzt sich als entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation seit über 25 Jahren für eine nachhaltige globale Entwicklung, Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen weltweit ein. Südwind thematisiert in Österreich globale Zusammenhänge und ihre Auswirkungen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Kampagnen- und Informationsarbeit engagiert sich Südwind für eine gerechtere Welt.
MARKTCHECK
Die virtuelle Plattform beantwortet Fragen rund um den verantwortungsvollen Konsum in den Bereichen Einkaufen, Ernährung, Körperpflege, Bekleidung, Zuhause und Unterwegs. Dafür bereiten elf nationale und internationale Non-Profit-Organisationen verantwortungsbewussten Konsumenten und Konsumentinnen Informationen auf, die für sie bislang gar nicht, schwer oder nur über Umwege zugänglich sind.
FIAN
FIAN (FoodFirst Informations - und Aktionsnetzwerk) interveniert, wenn das Menschenrecht auf angemessene Nahrung verletzt wird. In Abstimmung mit den Betroffenen z.B. vertriebene Bäuerinnen und Bauern aus Bergbaugebieten, tritt FIAN für eine Globalisierung ein, die Menschenrechte über wirtschaftliche Interessen stellt.
OIKOCREDIT - Investieren in Gerechtigkeit
Bei der Oikocredit Geldanlage steht nicht die Erwirtschaftung größtmöglicher Gewinne im Vordergrund, sondern die Unterstützung nachhaltiger Armutsbekämpfung.